Parallel dazu verringerte sich auch die statistische Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden. Die Häufigkeitszahl, also die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten pro 100.000 Einwohner, ging um 4,0 % auf 7.235 zurück und liegt damit klar unter dem bundesweiten Durchschnittswert der vergangenen Jahre.
Die Aufklärungsquote hat ebenfalls eine positive Entwicklung genommen. Gegenüber dem Vorjahr ist sie um 0,7 Prozentpunkte auf nunmehr 54,2 % gestiegen. Es wurden 29.972 Tatverdächtige ermittelt.
„Das Saarland ist im bundesweiten Vergleich weiterhin eines der sichersten Bundesländer“, so Innenminister Stephan Toscani. „Wir werden alles daran setzen, dass diese positive Entwicklung in den kommenden Jahren ihre Fortsetzung findet. So stellen wir in diesem Jahr 115 Polizeianwärter ein, das ist die zweithöchste Einstellungszahl in den letzten 25 Jahren.“
Besonders erfreulich sei die Bilanz der Jugendkriminalität, also der Gesamtheit aller Straftaten, begangen durch Tatverdächtige unter 21 Jahren. In diesem Bereich hat die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten gegenüber 2008 (9.964 Fälle) um 539 auf nunmehr 9.425 Delikte abgenommen (- 5,4 %).
Derzeit erfolgt beim Landeskriminalamt die detaillierte Auswertung der Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik 2009 und basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen die Erstellung des Berichts über „Stand und Entwicklung der Kriminalität im Saarland 2009“. Der Bericht wird nach seiner Fertigstellung im März der Öffentlichkeit vorgestellt.
(Saarland.de - Ministerium für Inneres und Europaangelegenheiten)

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