Von Heinz Tutt, 03.03.10, 14:17h, aktualisiert 03.03.10, 20:01h
Die Zahl aller registrierten Straftaten stieg 2009 leicht um 0,4 Prozent auf 1,46 Millionen. Die Aufklärungsquote erreichte mit 50,8 Prozent den höchsten Stand seit 1963, berichtete Wolf. Während Sexualverbrechen, Betrügereien und Wohnungseinbrüche zunahmen, gingen die Auto-Diebstähle und die Jugend-Kriminalität zurück.
Dass die Zahl der jugendlichen Kriminellen und der jungen Intensivtäter rückläufig war, führt der Minister auf das erfolgreiche gemeinsame Vorgehen von Polizei, Schulen, Kommunen und Justiz zurück. Die Gewalt-Kriminalität insgesamt stagnierte. Einen deutlichen Anstieg gab es dagegen bei den schweren Sexualverbrechen wie Vergewaltigung und schwere sexuelle Nötigung. Mit 1730 Taten wurden 4,7 Prozent mehr festgestellt als im Jahr zuvor. Während die Zahl der Diebstähle (637 148) auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren sank, kletterte die der Wohnungseinbrüche gegenüber dem Vorjahr um 8,1 Prozent auf über 25 000.
Inzwischen macht die Internetkriminalität bereits 3,8 Prozent der Gesamtkriminalität aus. Im Jahr 2009 wurden 54 881 Straftaten registriert. Die Polizei beobachtet eine Verlagerung der Eigentumsdelikte vom klassischen Diebstahl hin zum Online-Betrug - und erwartet einen weiteren Anstieg in diesem Bereich.
Lügen durch Weglassen
03.03.2010 | 16.27 Uhr | pet
Der IM erzählt wieder mal nur die halbe Wahrheit. Nichts zur Wirtschaftskriminalität, deren enorme Schadenshöhen von der Wirtschaft beklagt werden…
Ablenkung
03.03.2010 | 15.10 Uhr | Sworti
Dafür sind mehr Straftäter aus den Gefängnissen ausgebrochen. Gleicht sich also wieder aus :(
Und welche Wahlkampfversprechen hat schwarz&gelb in…
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